Die Energieträger der Zukunft. |
 Die fortschreitende Schädigung der Ökosysteme sowie die globale Ressourcenknappheit erschöpfbarer Güter haben gegen Ende des 20. Jahrhunderts nicht nur zur einem Umdenken in der Umwelt- und Klimapolitik geführt – belegt durch die Agenda 21 und das Kyoto-Protokoll – sondern unter weiten Teilen der Bevölkerungsschicht auch eine Sensibilisierung für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Form der Energieversorgung bewirkt.
Die heutige Nutzung fossiler Energieträger ist mit einer Reihe gravierender Nachteile verbunden. Zu nennen sind hier vor allem die zahlreichen Gefahren für Umwelt, Klima und die künftige Versorgungssicherheit nachfolgender Generationen. Die Problematik der „erschöpfbaren Ressourcen“ ist längst nicht mehr nur ein Umweltproblem, sondern eigentlich und zuletzt ein globales Problem der gesamten Menschheit.
Die Suche nach alternativen Formen der Energiegewinnung ist also nicht ausschließlich nur aus einer Notlage heraus geboren, sondern wird aufgrund des weltweit stetig ansteigenden Energiebedarfs und der Sorge um die Auswirkungen des Klimawandels die Energieversorgung der Zukunft entscheidend prägen müssen.
Unter dem Motto „Deutschland hat unendlich viel Energie“ startete im vergangenen Jahr eine Informationskampagne für Erneuerbare Energien, deren wesentlichen Ziele in der „Essener Deklaration“ festgehalten wurden.
Als Erneuerbare Energien stehen Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Erdwärme unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu den fossilen und atomaren Energieträgern sind diese klimafreundlicher und kostengünstiger.
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